Risikofaktoren
Zu den häufigen Risikofaktoren für die Gesundheit zählen Übergewicht, Bluthochdruck, Rauchen und erhöhter Alkoholkonsum ebenso wie Stress und Bewegungsmangel. Diese Faktoren werden durch den persönlichen Lebensstil bestimmt. Daneben kennt man auch noch unbeeinflussbare Risikofaktoren wie Alter, Geschlecht und familiäre Vorbelastung.
Übergewicht
Übergewicht ist ein Risikofaktor für viele Erkrankungen. Besonders in Kombination mit anderen Risikofaktoren können schwerwiegenden Folgen wie z. B. eine Herzerkrankung auftreten. Dies gilt insbesondere dann, wenn das Übergewicht zu einem Diabetes mellitus führt, der dann eine allgemeine Arteriosklerose verursacht.
Fettreiche Ernährung und Bewegungsmangel sind häufige Ursachen für Übergewicht.
Bluthochdruck
Hoher Blutdruck führt auf Dauer zu einer Überlastung von Herz und Gefäßen. Damit einhergehend steigt das Risiko, eine Herz-Kreislauf-Erkrankung und weitere Organschäden davonzutragen. Das Risiko einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden steigt an. Kommen weitere Erkrankungen wie Diabetes oder Risikofaktoren wie Rauchen und Übergewicht hinzu, erhöht sich die Gefahr weiter. Daher muss Bluthochdruck behandelt werden.
Rauchen
Zigarettenrauch ist nachweislich ein Risikofaktor für die Entwicklung von Krebsgeschwüren. Auch wird durch das Rauchen das Risiko für Gefäßerkrankungen erheblich gesteigert. Hinzu kommt, dass Rauchen andere Risikofaktoren verstärkt.
Alkohol
Übermäßiger Alkoholkonsum führt zu einem erhöhten Krebsrisiko und schädigt die Leber. Zudem begünstigt Alkohol die Entstehung von Herzerkrankungen, insbesondere wenn weitere Risikofaktoren vorliegen.
Stress
Stress gilt unter anderem als Risikofaktor für die koronare Herzkrankheit, da Stresshormone den Blutdruck erhöhen und den Stoffwechsel negativ beeinflussen.
Bewegungsmangel
Bewegungsmangel hat unter anderem negative Auswirkungen auf die Blutfett- und Zuckerwerte. Das bedeutet, dass der Körper mehr Zeit benötigt, um diese Stoffe im Blut abzubauen. Diese erhöhte Toleranz verstärkt das Risiko für Diabetes, Herzerkrankungen und andere chronische Leiden. Bewegungsmangel ist in Verbindung mit weiteren Risikofaktoren auch für Bluthochdruck, Arterienverkalkung, Erkrankungen des Muskel- und Skelettapparats oder des Herz-Kreislauf-Systems verantwortlich.
Alter
Mit zunehmendem Alter treten Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems und Krebserkrankungen häufiger auf.
Geschlecht
Männer im mittleren Alter erkranken häufiger an Herz-Kreislauferkrankungen als Frauen vor der Menopause. Dabei scheint das weibliche Hormon Östrogen eine Schutzfunktion zu haben. Nach den Wechseljahren steigt das Risiko für Frauen dann deutlich an. Allerdings ist die Diagnose bei Frauen aufgrund der vielfältigen Symptome schwerer zu stellen.
Familiäre Vorbelastung
Häufig liegt das Risiko einer Krebs- oder Herz-Kreislauferkrankung in der Familie. Als "familiäre Disposition" wird die ererbte Neigung bezeichnet, im Laufe des Lebens eine bestimmte Erkrankung zu entwickeln. Wenn mehrere enge Verwandte Bluthochdruck, Gefäß- oder Krebserkrankungen entwickelt oder Infarkte erlitten haben, ist das Risiko, selbst an einer Herz-Kreislaufkrankheit zu erkranken, erhöht. Eine regelmäßige Vorsorge ist daher notwendig, um frühzeitig Krankheitsanzeichen zu diagnostizieren und zu behandeln.
Gesundheitliche Vorsorge ist wichtig, da viele Krankheiten schleichend voranschreiten und im Frühstadium keine Beschwerden hervorrufen. Treten diese dann auf, kann schon ein fortgeschrittenes Erkrankungsstadium vorliegen und die Chancen auf vollständige Heilung nehmen ab. Durch die Früherkennung im Rahmen der Vorsorge bestehen gute Möglichkeiten, diese Entwicklungen aufzuhalten bzw. die Dynamik der Entwicklung im zeitlichen Verlauf zu beurteilen (z.B. Anstieg des PSA).
So kann für jeden Menschen ein individuelles Risikoprofil erstellt werden, dass die gesundheitlichen Schwachstellen aufzeigt. Im Zentrum für Präventivmedizin gehen die behandelnden Ärzte auf ihre individuellen Gesundheitsrisiken ein, führen speziell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Untersuchungen durch und geben Ihnen Hinweise zur Lebensstilumstellung.
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